Archiv für die Kategorie ‘linke’

November 2009 rot-rot-grün?

23. März 2008

Im geschätzten Weblog Letter of Intent findet sich eine kleine, spaßige Glosse zum November 2009, deren Lektüre man all’ denjenigen ans Herz legen mag, welche die linken Mauerschützen und Trittinisten für harmlos halten und denken, man könne ihnen ja auch mal eine Chance geben.

Schöne Ostern noch!

Islamkritik

16. März 2008

Auf die Schnelle ein bisserl Islamkritik. Islamkritik wird ja gerne in die rechtsextreme Ecke gestellt. Das ist bei einigen Wortführern evtl. auch angebracht, bei vielen anderen dagegen nicht. Ich will hier auch gar nicht auf Feinheiten irgendwelcher Bibel- oder Koranverse eingehen, sondern einfach mal einen Diskussionspunkt überspitzt lostreten.

Kann mir mal jemand erklären, warum Leute, die sich einen Dreck um Religion und religiöse Gefühle scheren, die dumme Witze über unser kirchliches Oberhaupt machen und gegen Kruzifixe im Klassenzimmer hetzen, also warum gerade diese Ziehväter und -mütter ghettohafter Parellelgesellschaften (”Integration ist ja ein so böses Wort, und türkisch lerne ich ja gerne, da brauchst scho’ kein Deutsch…”) sich so vehement für Moscheebauten (”größer, schneller, weiter”) einsetzen, das Maul halten, wenn Muslime ihre Frauen verprügeln und kurz halten (”multikulturelle Bereicherung”?), auf Hisbollah-Demos Seit’ an Seit’ mit den absoluten Hardcorefanatikern mitlatschen (”der Ali ist doch mein Freund”), Terroranschläge und Raketen gegen das böse, böse Israel gutheißen (aber dem eigenen Nachbarn aus “Gründen der Selbstverteidigung” aufs Maul geben, wenn es Streit gibt) und die mittelalterliche Unaufgeklärtheit streng-islamischer Mitmenschen als putzige Folklorer abtun?

Kann das jemand? Danke.

Münchner Mauerbauer

24. Februar 2008

Gerne hört man in den letzten Tagen, dass die Linke doch harmlos sei und man ihr eine Chance geben soll. Sollte man?

Wir empfehlen diesen Artikel (beim Lesen verursacht der Tonfall des Artikels Pickel, aber er ist ja nur von einem erfolglosen, viertklassigen Redakteur verfasst) über Claus Scheer, einen der Linke-Kandidaten in München.

Beim Thema Mauerbau allerdings beginnt Schreer mit historischer Dialektik: Die Einigung Deutschlands sei verhindert worden durch die einseitige Gründung der BRD, die Wiederaufrüstung und den Beitritt Deutschlands zur Nato. “Die Mauer ist ein Ergebnis dieser Spaltung Deutschlands.”
Der Sprecher des Vorstandes der bayerischen Linken, Harald Weinberg, verteidigt solch eine Haltung zur Geschichte. Man müsse trennen zwischen der historischen Analyse und der aktuellen Bewertung, dann sei das legitim.

Heißt auf gut Deutsch: Wir beherbergen diese Extremisten gerne auf unserer Liste und finden deren Meinung in Ordnung und unsere Verteidigung sehr schlau, denn dann können wir auch sagen, dass die DDR in “der historischen Analyse” dumm war, wir sie aber aus einer “aktuellen Bewertung” gerne zurückhätten. Vielleicht sogar mit Stasi, aber das sagen wir dann erst später.

Übrigens tritt die Linke bei den Kommunalwahlen in Oberbayern nur in vier Wahlkreisen an, in Niederbayern gar nicht. Schuld trage im letzten Fall “das rechte Niederbayern” und “Angst potentieller UnterstützerInnen” und das “hoch undemokratische bayerische Wahlrecht”.

So tickt die Linkspartei

21. Februar 2008

Das folgende Video von dort ist all denjenigen gewidmet, die jetzt denken, dass es mit der Linken in der hessischen Landesregierung wohl nicht so arg werden würde.

Ist gegen Ende ein bisserl pathetisch, aber man sollte es schon einmal angeschaut haben.

Ypsilanti und die Linke - jetzt aber…

20. Februar 2008

Haben wir es nicht gesagt?

Die SPD-Führung und die hessische Spitzenkandidatin Andrea Ypsilanti streben eine Minderheitsregierung in Hessen an, wie eine Zeitung berichtet. Ypsilanti soll sich mit den Stimmen der Linken wählen lassen. Danach sollen Neuwahlen stattfinden.

Quelle (mit noch recht flauen Belegen).

Sahra Wagenknecht: Hummer statt Hartz IV

18. Februar 2008

Während sich die Linke für Koalitionsverhandlungen in Hessen warmläuft, möchte ich gerne eine Geschichte nach vorne holen, die schon acht Wochen her ist, aber neben den “Stasi-her”-Rufen ein weiteres wahres Gesicht der Linken zeigt.

Die Wortführerin der Kommunisten in der Partei Die Linke ist ausgerechnet bei einem luxuriösen Hummer-Essen fotografiert worden – und hat anschließend die Bilder heimlich gelöscht.

Was so interessant daran ist?

  • Die Wortführerin der Kommunistischen Plattform (KP) wird mithilfe der Linkspartei im EP vom deutschen Steuerzahler alimentiert. Entweder weil das Europäische Parlament für die Linke besonders wichtig oder besonders unwichtig ist.
  • Lothar Bisky, der sich so oft missverstanden fühlt und sich in den Medien vom “linken Flügel” der Linken verbal gerne abgrenzt, hat persönlich anscheinend sehr wenig Berührungsängste mit der KP. Politische Geisterfahrer unter sich…
  • Kein Respekt vor der Privatsphäre oder dem Eigentum anderer, wenn es um den politischen Zweck geht. Heute werden Fotos gelöscht, und morgen…? Und das hier war ein reiner, möglicher Imageschaden, es ging nicht einmal um politische Ziele. Dafür ging man ja schon immer gerne über Leichen.
  • Und klar: Einerseits ein Proletarier-Image pflegen, aber leben wie ein Bourgeois…

SPDler empfiehlt Linkspartei

21. Januar 2008

Offener gehts nimmer:

„Ich wähle erstmals nicht die SPD, sondern die Linkspartei“, verrät von Larcher am Montag im Gespräch mit FOCUS Online. Der Sozialdemokrat hofft zudem, dass viele aus der SPD-nahen Wählerschaft seinem Beispiel folgen. Unverhohlen ruft er bei den Landtagswahlen in Niedersachsen, Hessen und Hamburg dazu auf, diesmal das Kreuz bei der einstigen PDS zu machen: „Wer der SPD helfen will, wählt die Linkspartei.“

Quelle: Focus.

Wer bestreitet da noch, dass Richtungswahlen anstehen…?

Hartz-IV-Tricks leichtgemacht

20. Januar 2008

Bei ZDF reporter wird aufgezeigt, wie man an illegale Tricks gegen Behörden kommt: man fragt einfach die Linke.

Jana Schulze, Jahrgang 1964, gelernte Kindergärtnerin, sitzt für die Linke im Stadtparlament und ist Vize-Vorsitzende des Sozialausschusses. Sie gab auf Testfragen der Reporter Hinweise, die zum Gesetzesbruch rieten. Fall eins: Ein Paar will zusammenziehen. Sie hat ein gutes Einkommen, er bekommt Arbeitslosengeld II. Schulze rät zu verschweigen, dass man ein Paar ist. Anderenfalls verliere der Mann seinen Anspruch auf die „Stütze“. Fall zwei: Der angebliche Arbeitslose will sein Auto im Wert von mehr als 10000 Euro verkaufen. Weil die Einnahme der Paga gemeldet werden müsste, rät Scharfenbergs Mitarbeiterin zu einem fingierten Kaufvertrag mit einem Freund über nur 500 Euro. Die tatsächliche Summe lasse man sich bar geben, sagt sie. (Zitat via Märkische Allgemeine).

Nein, viel fällt einem dazu nicht ein, außer dass die Linke vielleicht nicht nur vom VS, sondern auch von den Ordnungsämtern überwacht werden sollte.

Via cdu-politik.de.

Linksblock stoppen!

20. Januar 2008

Andrea Ypsilanti hat indirekt schon zugegeben, dass sie sich eine rot-grüne Landesregierung vorstellen könne, die von einer Linkspartei toleriert würde. Was uns da erwartet?

  • Hessens Wirtschaft fährt gegen die Wand - weniger Investitionen aufgrund einer wirtschaftsfernen Landesregierung und Abwanderung in andere Bundesländer.
  • Schuldenpolitik ohnegleichen inklusive Versorgungsmentalität à la Berlin.
  • Rückkehr zu fataler Multikulti-Politik und weniger Integration, eine Haltung, deren langfristige Ergebnisse sich in Berlin-Neukölln oder Duisburg-Marxloh sehr gut beobachten lassen.
  • Sozialistische Einheitsschulen und Stillstand in der Bildungspolitik.
  • Unsoziale Einschnitte, soweit in landespolitischer Verantwortung (wie von SPD und der Linken auch in Berlin vorangetrieben).
  • Entscheidungsträger mit dunkler Vergangenheit oder dubioser politischer Ausrichtung (siehe da).
  • Ein gegenseitiges Über-den-Tisch-Ziehen mit kruden Entscheidungen und seltsamen symbolischen Handlungen, über die ein gebildeter Mitteleuropäer nur den Kopf schütteln kann. Ich erinnere an dieser Stelle nur an den Eiertanz der Landesregierung von MV, als die G8 zu Gast waren.

Also bleibt zu hoffen, dass Hessen sich für die Vernunft entscheidet. Hessenwahl ist Richtungswahl!

Haufen unverbesserlicher Altkommunisten

15. Januar 2008

Schön, wenn die eigenen Parteimitglieder dem Verfassungsschutz die Arbeit abnehmen, auch wenn das in einer unsäglichen Tageszeitung gelesen werden muss.

Via antibuerokratieteam.net.