Archiv für die Kategorie ‘felix bavaria’

Felix Bavaria: Unser Bildungssystem

19. Januar 2008

Wir bringen hiermit den nächsten Teil unserer Reihe Felix Bavaria:

Dank der Bildungspolitik der CSU steht Bayern in punkto Bildung glänzend da. Ein Standort für Hochtechnologie setzt voraus, dass für eine hinreichende Qualifikation der Arbeits- und Führungskräfte gesorgt wird. Nirgendwo sonst werden Talente der Kinder so gut gefördert wie hier. Nirgendwo sonst in Deutschland wie in München findet man soviele (offizielle) Elite-Universitäten und Wissenschaftsgesellschaften internationalen Rufs an einem Ort.

Ein in Bayern gemachtes Abitur ist (wie auch andere hiesige Schulabschlüsse) für jeden jungen Menschen ein Qualitätszertifikat. Das gleichmacherische Konzept der Gesamtschule ist gescheitert und wird von uns natürlich abgelehnt. Wer jemals das Vergnügen hatte, den Wissensstand eines Abiturienten der Gesamtschule abzufragen, weiß, was hier gemeint ist (entspricht etwa dem eines bayrischen Realschülers - ohne Scherz…).

Gerne wird uns Bayern vorgeworden, wir seien elitär und bei uns würden zu wenig oder nur sozial höhergestellte Schüler ein Abiturzeugnis erhalten. Diese Meinung kann man nur nachvollziehen, wenn man glaubt, dass möglichst jeder ein Abitur haben sollte, selbst wenn er oder sie eine Lehre macht. Wenn in anderen Bundesländern das Abitur nur dazu da ist, um damit eine Lehre zu machen, kann man sich in der Tat fragen, ob dafür nicht ein Real- oder Hauptschulabschluss gereicht hätte. Das Abitur ist kein Stück Papier, das jedem Arbeiterkind in die Hand gedrückt wird, damit es sich besser und weniger unterprivilegiert fühlen soll.

Felix Bavaria: Unsere Wirtschaft

16. Januar 2008

Kommen wir zum nächsten Punkt unserer Reihe Felix Bavaria:

Bayern ist der wirtschaftliche Motor Deutschlands. Der Strukturwandel vom Agrar- zum Technologieland wurde in den letzten zwei, drei Jahrzehnten erfolgreich absolviert. Ohne bayrische Wirtschaftskraft blieb es heute in vielen Ecken Deutschlands einfach dunkel. In den Jahren 1996 bis 2006 hat Bayern rund 20,8 Milliarden Euro an Länderfinanzausgleich bezahlt.
Wer auf der Suche nach zukunftsweisenden Arbeitsplätzen ist, kommt an Bayern nicht vorbei. Bezüglich Wirtschaftskraft liegt Bayern EU-weit auf Platz 7 hinter Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien, den Niederlanden und Polen. Beim Wohlstandszuwachs liegt Bayern bundesweit hinter Hessen unter den Flächenländern auf Platz 2.
Das INSM-Regionalranking listet auf den ersten zehn Plätzen sechs bayrische Kreise und Gemeinden auf. Bezüglich Arbeitslosigkeit stehen neun bayrische Kreise auf den ersten zehn Plätzen. In einigen Landkreisen herrscht selbst nach strengsten Regeln Vollbeschäftigung (also weniger als 3 % Arbeitslosigkeit). 47,6 % der Einwohner Bayerns waren 2005 erwerbstätig - und die Jugend-Arbeitslosenquote beträgt magere 7,1 % (Platz 2 bundesweit hinter BaWü).

So etwas fällt natürlich nicht vom Himmel. Dank der CSU herrscht in Bayern ein wirtschaftsfreundliches Klima, das zu Investitionen und zur Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen einlädt.

Felix Bavaria: Unser Glauben

16. Januar 2008

Mit der Reihe Felix Bavaria möchte ich in der Folge mit kurzen Artikeln auf einige Aspekte des bayrischen Daseins hinweisen, die dazu führen, dass Bayern (zugegebenermaßen im engeren Sinne Oberbayern) anders ist oder zumindest anders wahrgenommen wird als der Rest der Republik.

Zu den Sachen, die uns Bayern (und damit sind nicht nur gebürtige, sondern auch assimilierte Bayern gemeint) von anderen Spezies, vor allem denjenigen im Norden unterscheidet, ist der tief verwurzelte christliche (katholische) Glauben. Nicht nur, dass der Papst ein Bayer ist, nein, die Macht und Stärke unseres Glaubens an Gott gibt uns Energie für die Aufgaben des täglichen Lebens. Für uns ist das tägliche Gebet und der sonntägliche Kirchgang so wichtig wie für andere Leute der abendliche Griff zur Fernbedienung oder der sonntägliche Weg auf den Fußballplatz (den wir natürlich auch machen).

Der Glaube gibt uns ein festes Wertesystem. Fällt dieses Wertesystem weg, wie früher in der ehemaligen DDR, fallen auch Maßstäbe weg, die das Miteinander regeln. Auswüchse in unserer Gesellschaft entstehen nicht aus dem christlichen Glauben. Deswegen wehren wir uns auch gegen Versuche, Grundfesten dieses Glaubens aus der Mitte der Gesellschaft zu entfernen. Deswegen wollen wir das Christentum als Grundlage einer europäischen Kultur bewahren. Deswegen sind Ehe und Familie Begriffe, für die wir eintreten und die wir gerne gegen Andersdenkende verteidigen.